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Neptun/PoseidonUND DIE KUNST DER WAHRNEHMUNG Neptun, der Planet der Sensibilität, steht seit Anfang 1998 im Wassermann, dem Zeichen der Grenzüberschreitung. Damit ergibt sich die Überschreitung der Grenzen der Sensibilität, die Überflutung des Individuums mit unendlich vielen Inhalten, die ÜBERLASTUNG DER SEELE mit Eindrücken und so die Überforderung der emotionalen Kräfte. Auch das aktuelle Quadrat des Neptun zum Jupiter bringt eine Vielfalt an Bildern, Informationen, Energien, Impulsen und Eindrücken. Aus astrologischer Sicht liegt die LÖSUNG für dieses Problem in einer Ordnung der Vielfalt einzelner Wahrnehmungen in sinnvolle Zusammenhänge, sonst entsteht keine Orientierung. Wenn man sich die Mühe macht, seine Wahrnehmungen zu einem Thema ganz bewußt sinnvoll zu ordnen, sind sie seelisch auch zu verarbeiten. Vielleicht muß man auch eine Auswahl treffen, und sich vor allem solche Wahrnehmungen zugänglich machen, die einem im seelischen Sinne gut tun. Es dürfte sich lohnen, immer mal wieder, das was man so alles erlebt, in irgendeiner Form, zum Beispiel durch NACHDENKEN zu ordnen. Nachdenken ist natürlich furchtbar altmodisch. Eine eigene Meinung zu haben - auch ohne nachgedacht zu haben, ist sicherlich viel moderner. Leider ist gerade das tägliche Bombardement mit bloßen Meinungen, mit unüberlegten Äußerungen aller Art ein Teil des Problems um das es hier geht. Die Wahrnehmung ist ursprünglich ein Teil unserer biologischen Schutzmechanismen, Gefahren rechtzeitig zu erkennen, hat deshalb biologisch gesehen absoluten Vorrang. Die Nachrichten der Medien sind nach demselben Mechanismus aufgebaut. Aber auf die Gefahrensituationen an anderen Orten, die die Medien vermitteln, können Sie nicht so direkt reagieren, wie auf unmittelbar Erlebtes, also entsteht Streß. Es ist irrelevant, ob Sie über jede Katastrophe auf dem Erdball informiert sind. Relevant sind nur die Informationen, die Sie geistig verarbeiten oder in konkretes Handeln umsetzen können. Der Mensch ist gut, er wird angesichts von jedem Unglück spontan einen Impuls zu helfen spüren, aber bei den unendlich vielen Katastrophenmeldungen in den Medien wird er sich zunehmend hilflos fühlen.
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