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Fasten

Das Fasten ist eine althergebrachte Methode, die zu allen Zeiten als Vorbereitung für religiöse oder kultische Feste eingesetzt wurde. Dadurch sollte der Alltag unterbrochen und eine Besinnung auf geistige Prozesse durch körperliche Enthaltsamkeit bewirkt werden. Die Dauer des Fastens hängt vom religiösen Kontext ab, sowie von den Tätigkeiten desjenigen, der fastet. Der Körper wird durch das Fasten angeregt, Giftstoffe auszuscheiden und eine innere Reinigung zu durchleben. Dies bewirkt ebenfalls eine veränderte geistige Haltung beim Menschen, die meistens mit einem Rückzug aus dem Alltagserleben gekoppelt ist. Besinnung und nachhaltige Veränderung sind erstrebenswerte Effekte des Fastens. Das Fasten als Akt des freiwilligen Verzichtes auf feste Nahrung hat sich im Zeitalter der Industrialisierung verlagert. Religiöse Gründe traten in den Hintergrund, die Gesundheitsförderung wurde seither in den Vordergrund gestellt. Die Industrie regelte fortan den Tagesablauf des Arbeiters, damit verbunden änderte sich die Ernährung und das Bewegungspensum des Menschen. Das Nahrungsangebot und Fertigprodukte verbreiteten sich auf dem Markt, Übergewicht und andere zivilisationsbedingte Erkrankungen traten als Folge dauerhaft falscher Ernährung und Lebensweise auf. Um dem Abhilfe zu verschaffen, wurde eine Vielzahl von Fastenkuren ersonnen, die ausgleichend auf die veränderten Lebensbedingungen wirken sollten. Mediziner und naturheilkundlich Interessierte befaßten sich fortan mit der Durchführung spezieller Fastenkuren. Grundsätzlich wird empfohlen, die Fastenkur unter ärztlicher Aufsicht durchzuführen, um die Ausnahmesituation des Fastens in spezieller Weise zu begleiten.

Interessante Links zum Thema:

http://www.snafu.de/~smarkus/fasten.htm

 
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