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Ernährung nach den 4 Bluttypen

Ernährung nach den 4 Bluttypen

 

Der Naturheilmediziner Dr. Peter D’ Adamo hat nach jahrezehntelanger Forschung in der Tradition seines Vaters die Bedeutung und den Zusammenhang zwischen den Blutgruppen und individueller Gesundheit herausgestellt. Die 4 Bluttypen werden evolutionsgeschichtlich als Anpassung des Menschen an seine Umgebung und Ernährungsweise dargestellt, die bis heute für die verschiedenen Typen aussagekräftig sind.

Der 0 –Typ gilt als ältester Grundtyp, der erfolgreiche Jäger an der Spitze der Nahrungsmittelkette. Er besitzt ein kräftiges widerstandfähiges Immunsystem und ein ausgeprägtes Durchsetzungsvermögen.

Der A – Typ gilt als agrarisch geprägt durch seine Notwendigkeit zur Wanderschaft und Umstellung auch auf vegetarische Kost, die eine gemeinschaftliche Arbeit in der Gesellschaft erforderlich macht für den Erfolg der Lebensweise.

Der B – Typ entstand aus der klimatischen Anpassung und der Vermischung von Völkergruppen wie bei Weidennomaden typisch. Dabei ist der Ausgleich zwischen Geist und Forderungen des Immunsystem kennzeichnet.

Der AB- Typ ist die moderne Variation, die durch die Vermischung der A-Typen und B- Typen entstanden ist, deren Eigenschaften der Moderne entsprechen, komplex und unstet zu sein.

Die Blutgruppen sind ein genetischer Fingerabdruck, dessen Grenzen über die rassische, kulturelle und geographische Verschiedenheiten der Menschen hinausgeht.

Die Unterteilung nach den Blutgruppen hat zur Folge, daß Ernährung und Bewegung des Menschen unterschiedlich gelagert sind. Bei der Ernährung findet das Lectin eine wichtige Rolle. Lectin ist ein Eiweiß, welches mit den Oberflächen-Antigenen in den Zellen des Körpers eine Wechselwirkung antritt, welche eine Zusammenballung (Agglutination) verursachen. Die Lectin-Eiweiße finden sich in verschiedenartigen chemischen Zusammenballungen auch in Nahrungsmitteln, die eine magnetische Wirkung auf die Zellen der Region haben und Organe bzw. Organsysteme des Menschen verklumpen können, wie dies z. B. bei einem Reizkolon, der Leberzirrhose oder einem blockierter Nierendurchfluß der Fall ist.

Die spezielle Ernährung nach den Blutgruppen ermöglicht die Chance eine Gesundheitsverbesserung und Heilung von Krankheiten. Die Blutgruppendiät richtet sich an alle Interessierten und bietet ein breites Spektrum an Nahrungsmitteln. Dabei wird unterschieden zwischen sehr bekömmlichen Nahrungsmitteln, die wie Arzneimittel wirken, neutrale Nahrungsmittel wirken insgesamt positiv und sind durchweg für den entsprechenden Typus empfehlenswert. Die Gruppe der zu vermeidenden Nahrungsmittel wirken wie Gifte auf den Körper und sollten möglichst selten, bzw. je nach Beschwerden des Anwenders zumindest in Zeiten mit gesundheitlichen Beschwerden ganz gemieden werden. Die Ernährungs- und Bewegungsempfehlungen sind undogmatisch und sollen die Gesundheit des Menschen typgerecht unterstützen.

Der 0 –Typ: Der Jäger
Selbstbewußt, stark, durchsetzungskräftig

Stärken Robuster Verdauungstrakt
Starkes Immunsystem
Wirksamer Stoffwechsel
Erhalt der Nährstoffe
Schwächen Unverträglich gegen neue Ernährungs- und Umweltbedingungen
Immunsystem kann überaktiv sein und sich selbst angreifen
Krankheitsrisiken Blutgerinnungsstörungen, Entzündungskrankheiten, Arthritis, Niedrige Schilddrüsenhormonproduktion, Geschwüre, Allergien
Profil der Ernährung Eiweißreiche Ernährung, Fleischesser
Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst
Eingeschränkt: Getreide, Bohnen, Hülsenfrüchte
Wichtig für Gewichtsreduktion Vermeiden: Weizen, Mais, Kidneybohnen, Linsen, Weiß- und Rotkohl, Rosenkohl
Hilfreich: Kombualgen, Meeresfrüchte, Salz, Leber, Rotes Fleisch, Brokkoli, Spinat, Grünkohl,
Nährstoffergänzungen Vitamin B, Vitamin K
Calcium, Jod
Süßholz, Kombualgen
Körperliche Betätigung Intensiv, z.B. Aerobic, Kampfsport, Kontaktsportarten, Laufen

Der A-Typ: Der Landwirt
Seßhaft, kooperativ, friedfertig

Stärken Paßt sich gut an Ernährungs- und Umweltbedingungen an
Immunsystem erhält und metabolisiert Nährstoffe leichter
Schwächen Empfindlicher Verdauungstrakt
Anfälliges Immunsystem, offen für das Eindringen von Mikroben
Krankheitsrisiken Herzkrankheiten, Krebs, Anämie, Typ I Diabetes
Profil der Ernährung Vegetarier
Gemüse, Tofu, Meeresfrüchte, Getreide, Bohnen, Hülsenfrüchte, Obst
Wichtig für Gewichtsreduktion Vermeiden: Fleisch, Milchprodukte, Kidneybohnen, Limabohnen, Weizen
Hilfreich: Nußöle, Sojaprodukte, Gemüse, Ananas
Nährstoffergänzungen Vitamin B 12, Folsäure, Vitamin C, Vitamin E
Weißdorn, Echinacea, Quercetin, Mariendistel
Körperliche Betätigung Beruhigende, konzentrationsfördernde Übungen wie Yoga oder Tai Chi

Der B-Typ: Der Ausgeglichene
Ausgewogen, flexibel, kreativ

Stärken Starkes Immunsystem
Vielseitige Anpassung an Ernährungs- und Umweltbedingungen
Ausgewogenes Nervensystem
Schwächen Keine natürliche Schwäche, aber Unausgewogenheit verursacht Neigung zum Zusammenbruch des Autoimmunsystems und zu seltenen Viruserkrankungen
Krankheitsrisiken Typ I Diabetes, Chronisches Müdigkeitssyndrom, Autoimmunerkrankungen, Lou-Gehring-Krankheit, Lupus, Multiple Sklerose
Profil der Ernährung Alles-Esser
Fleisch, außer Huhn, Milchprodukte, Getreide, Bohnen, Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst
Wichtig für Gewichtsreduktion Vermeiden: Mais, Linsen, Erdnüsse, Sesam, Buchweizen, Weizen
Hilfreich: Grüngemüse, Eier, Wild, Leber, Süßholz
Nährstoffergänzungen Magnesium
Süßholz, Ginkgo, Lecithin
Körperliche Betätigung Mittlere Beanspruchung mit geistigem Ausgleich, z.B. Wandern, Radfahren, Tennis, Schwimmen

Der AB-Typ: Der Rätselhafte
Selten, charismatisch, geheimnisvoll

Stärken Geeigneter Typ für heutige Lebensbedingungen
Tolerantes Immunsystem
Vorzüge des A- und B- Typs vereint
Schwächen Verdauungstrakt empfindlich
Immunsystem gestattet Eindringen von Mikroben
Reagiert negativ auf A-ähnliche und B-ähnliche Bedingungen
Krankheitsrisiken Herzkrankheiten, Krebs, Anämie
Profil der Ernährung Mischkost, in Maßen:
Fleisch, Meeresfrüchte, Milchprodukte, Tofu, Bohnen, Hülsenfrüchte, Getreide, Obst, Gemüse
Wichtig für Gewichtsreduktion Vermeiden: Rotes Fleisch, Kidneybohnen, Limabohnen, Samen, Mais, Buchweizen
Hilfreich: Tofu, Meeresfrüchte, Milchprodukte, Grüngemüse, Kombualgen, Ananas
Nährstoffergänzungen Vitamin C
Weißdorn, Echinacea, Baldrian, Quercetin, Mariendistel
Körperliche Betätigung Beruhigende, konzentrationsfördernde Übungen wie Yoga oder Tai Chi
Mäßig: Wandern, Tennis

Interessante Links zum Thema (in Englisch):

http://www.dadamo.com/

Literaturempfehlung:

D’ Adamo, Peter: 4 Blutgruppen. Piper-Verlag.1998

 

 
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