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OsteopathieDie Osteopathie ist eine ganzheitliche Therapieform, die vom Amerikaner Andrew Taylor Still begründet wurde. Als sogenannte "Bewegungswissenschaft" geht es bei ihr darum, die chemischen, energetischen und mechanischen Verhältnisse im Körper zu verbessern. Ergänzend zum mechanistischen und chemisches Konzept fügt die Osteopathie ihrer Philosophie ein weiteres Konzept hinzu: das Energetische. Das mechanische Konzept besagt, daß der gesamte Stoffwechsel in einem lebenden Organismus durch mechanische Zustände bedingt sei. Dieses Konzept findet man in der Medizin der Bewegungstherapien verankert. Die Krankengymnastik und die manuelle Therapie sind infolgedessen entstanden. Das zweite Konzept geht davon aus, daß dem Leben chemische Vorgänge zugrunde liegen. Sie lehnt das mechanische Konzept ab. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts machte die Technik große Fortschritte, so daß die Forschung einer synthetischen Entwicklung immer weiteren Raum gab. Die Allopathie ist ein Resultat daraus, so daß die natürlich-organischen Medikamente chemisch-synthetischen Produkten weichen mußten. Das dritte Konzept ist ein lebendig - energetisches. Gerade die traditionellen medizinischen Richtungen, wie z.B. die Traditionelle Chinesische Akupunktur, gehen von diesem Grundsatz aus. Die 5 Prinzipien, auf denen das osteopathische Konzept beruht, sollen hier kurz erwähnt werden:
Der Körper besitzt seine eigenen behandelnden Substanzen. Die Arterie vereinigt alles Vereinigung aller anderen Prinzipien. Die optimale Zirkulation des Blutes durch das Gewebe bringt die Lebenskräfte in Fluß. Der Osteopath berücksichtigt bei seiner Behandlung die individuellen Bedürfnisse seines Patienten und stimmt sein Behandlungsprogramm darauf ab. Es wird die Krankengeschichte des Patienten in Erfahrung gebracht. Der Osteopath überprüft die körperliche Haltung und Beweglichkeit und stellt fest, welche Muskelgruppen gespannt und verspannt sind. Daraus kann er Rückschlüsse auf Bewegungsblockaden im Körper schließen. Der Therapeut wendet jeweils verschiedenen Grifftechniken an. Folglich wird die Behandlung in der Osteopathie immer unterschiedlich sein. In Deutschland bemüht man sich in der Mediziner -, Ärzte- und Heilpraktikerschaft um eine Verbreitung der Methode. In anderen Ländern Europas hat die Osteopathie bereits vor ca. 20 Jahren Einzug gehalten und sich als kompetente Ergänzung und eigenständige Fachrichtung etabliert. Interessante Links zum Thema Osteopathie: Literaturempfehlungen: Rang, Norbert G., Höppner Stefan: Cranio-Sakral-Osteopathie, Kurzlehrbuch für Ärzte und Physiotherapeuten. Hippokrates, Stuttgart. Liem, Torsten: Kraniosakrale Osteopathie. Lomba, Juan Antonio, Piper, Werner: Handbuch der Chiropraktik und der strukturellen Osteopathie. K.F. Haug, Hdlbg.. Pianta, Jean- Paul: Rückenschmerzen müssen nicht sein. Heyne, München. |
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